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Dell Festplatten der Enterprise-Klasse

Jede Dell Festplatte der Enterprise-Klasse durchläuft strengste Validierungstests, bevor sie überhaupt für den Einsatz in PowerVault Storage-Arrays und PowerEdge Servern in Betracht gezogen wird. Nur die besten Festplatten, die sämtliche für Unternehmensumgebungen erforderlichen Vorgaben in Bereichen wie Leistung, Arbeitszyklen, MTBF (Mean Time Between Failures, mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen) und Drehschwingung erfüllen, werden in unser Portfolio aufgenommen.  
Über das Dell Update Package (DUP) profitieren Kunden außerdem von fortwährenden Online-Firmware-Updates. Die durch Firmware-Aktualisierungen bedingten Ausfallzeiten werden so deutlich reduziert.
Festplattentypen und ihre Einsatzgebiete:
Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, hat Dell sein Portfolio an peripheren Massenspeicherlösungen gemäß den unterschiedlichen Kundenanforderungen strukturiert. So finden Sie leicht die passende Festplatte für Ihre spezifische Umgebung. Unsere Festplattenkategorien sind:
SSD: Solid-State-Festplatten (SSD) der Enterprise-Klasse sind die derzeit schnellste Massenspeicherlösung für Umgebungen mit zufällig verteilten Zugriffen. Sie werden auch als Tier 0-Speicher bezeichnet.
SAS: SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min
Diese Festplatten werden auch als Tier 1-Speicher bezeichnet. SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min bieten starke Leistung und höchste Verfügbarkeit für Online-Daten wie sie in geschäftskritischen Anwendungen verarbeitet werden. Die Punkt-zu-Punkt-SAS-Schnittstelle mit zwei Ports bietet folgende Vorteile:
  • Höchste Zuverlässigkeit und Leistung aller Festplatten in unserem Portfolio
  • Schneller Datenzugriff dank kurzer Rotationslatenz und kurzer Suchzeiten
  • Optimales Verhältnis von hoher IOPS-Leistung (Ein-/Ausgaben pro Sekunde), Datendurchsatz in MB/s und Kapazität
  • 1,6 Millionen Stunden MTBF
  • Rund-um-die-Uhr-Betrieb an 365 Tagen im Jahr
  • Datenverfügbarkeit über beide Ports gleichzeitig
SATA: Nearline-SAS-Festplatten und SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse
Diese Festplatten werden auch als Tier 2-Speicher bezeichnet. Sie arbeiten mit 5.400 und 7.200 1/min und wurden in Design und Herstellung speziell auf geschäftskritische Anwendungen in Unternehmensumgebungen ausgelegt, die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit erfordern. Der Hauptvorteil liegt in einem außergewöhnlich günstigen Kosten-pro-Gigabyte-Verhältnis gegenüber Tier 1-Speichersystemen. In dieser Kategorie finden Sie:  
  • Nearline-SAS-Festplatten: Sie kombinieren die Kopf- und Medientechnologie sowie die Rotationsgeschwindigkeit herkömmlicher SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse mit einer voll funktionsfähigen SAS-Schnittstelle, wie sie typischerweise in SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min zu finden ist. Die MTBF dieser Festplatten liegt bei 1,2 Millionen Stunden.
  • SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse: Diese Festplatten wurden für den Einsatz in Unternehmen optimiert und überzeugen mit einer MTBF von 1,2 Millionen Stunden. Sie arbeiten mit einer herkömmlichen SATA-Schnittstelle, bieten dabei aber weitaus mehr Leistung als SATA-Festplatten im Verbrauchersegment.
    
Dell Solid-State-Festplatten der Enterprise-Klasse  
Dell Solid-State-Festplatten der Enterprise-Klasse  
Dell Portfolio an Solid-State-Festplatten
Bei Dell finden Sie ein umfangreiches Angebot an unterschiedlichen Solid-State-Festplatten (SSDs) für die verschiedensten Anforderungen. Im Vergleich zu Client- und Standard-SSDs überzeugen Solid-State-Festplatten der Enterprise-Klasse mit noch höherer Zuverlässigkeit und Leistung sowie einer optimierten Architektur. Während standardmäßige Solid-State-Festplatten, wie sie typischerweise in Notebooks zum Einsatz kommen, mit Schwerpunkt auf verbraucherorientierte Rechenlasten sowie Stabilität und lange Akkulaufzeit entwickelt wurden, sind Solid-State-Festplatten der Enterprise-Klasse speziell auf die E/A-Anforderungen von Unternehmensanwendungen ausgelegt. Sie punkten insbesondere mit herausragender Zuverlässigkeit und erstklassiger Performance bei verteilten Zugriffen.
Merkmale der Dell Solid-State-Festplatten der Enterprise-Klasse
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über das grundlegende Design von SSDs geben. So sind Sie in der Lage, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle miteinander zu vergleichen.
SLC und MLC: SLC steht für "Single-Level Cell" und bezieht sich auf die Anzahl an Datenbits, die in einer Zelle des Flash-Speichers gespeichert werden können. Bei SLC-Festplatten beträgt die Speicherkapazität ein Bit pro Zelle. MLC steht für "Multi-Level Cell". Hier können mehrere Datenbits pro Zelle gespeichert werden. SLC-basierte Flash-Speicher bieten gegenüber MLC-Flash-Speichern eine rund 10-mal bessere Schreibbeständigkeit. Aktuell werden SLC-Flash-Speicher bei den Dell PowerEdge, Dell EqualLogic und Dell|EMC Solid-State-Festplatten verbaut.
Over-Provisioning: Die Achillesferse von Solid-State-Festplatten ist ihre Schreibleistung. Soll ein bereits beschriebener Bereich neu beschrieben werden, müssen die dort gespeicherten Daten erst gelöscht werden, bevor neue Informationen geschrieben werden können. Dell SSDs der Enterprise-Klasse in Dell PowerEdge, Dell EqualLogic und Dell|EMC Lösungen nutzen das so genannte Over-Provisioning, um diesen Nachteil partiell auszugleichen. Konkret bedeutet Over-Provisioning, dass die eigentliche native Kapazität des Flash-Speichers deutlich größer ist als die benutzerdefinierte Kapazität. Der zusätzliche Speicherplatz fungiert dabei als eine Art Zwischenspeicher, über den die Schreibdaten einer Anwendung schnell in Speicherbereichen abgelegt werden können, die zuvor bereits gelöscht wurden. Die Solid-State-Festplatten bereinigen diesen zusätzlich bereitgestellten Flash-Speicher regelmäßig während Zeitfenstern, in denen die Anwendungsleistung nicht beeinträchtigt wird.
  
SSD-Lösungen im Dell Enterprise-Portfolio
  
Dell Blade-Server − SATA-Verstärker plus Solid-State-Festplatte ohne Hardware-RAID: Diese Lösung ist für Transaktionsanwendungen gedacht. Solid-State-Festplatten steigern die Systemleistung im Vergleich zu herkömmlichen Festplattenlaufwerken in diesem Einsatzszenario deutlich: schnell und energiesparend wie sie sind, dienen sie Anwendungen als Auslagerungsspeicher sowie als Speicherort für Indizierungs- und andere Transaktionsdaten. Zusätzlich kann diese SSD-Lösung auch als energieeffizientes Startlaufwerk für Blades eingesetzt werden.
  
Dell Blade-Server  − modularer PERCi RAID-Controller und Solid-State-Festplatte mit Hardware-RAID: Diese PERC-gestützte SSD-Lösung für Blade-Server mit halber und voller Höhe ist in erster Linie als Tier 0-Speichersystem für Anwendungsumgebungen gedacht, die mit zufällig gespeicherten Daten arbeiten und auf extrem schnelle Zugriffszeiten angewiesen sind.
  
Dell Rack- und Tower-Server der elften Generation − PERCi RAID-Controller und Solid-State-Festplatte mit Hardware-RAID: Dell Rack- und Tower-Server der elften Generation stellen eine leistungsstarke mehrstufige Speicherumgebung bereit. Kunden können auf jedem einzelnen Server mehrere RAID-Gruppen einrichten und verwalten. So können sie präzise festlegen, welche Daten auf den Hochgeschwindigkeits-SSDs abgelegt werden sollen und welche Daten auf den herkömmlichen langsameren, aber kostengünstigeren SAS- oder SATA-Festplattenlaufwerken mit beweglichen Magnetscheiben abgespeichert werden sollen.
  
Dell EqualLogic Storage-Arrays − SSD-basierte Beschleunigung: Dell EqualLogic PS6000 Storage-Arrays bringen Solid-State-Festplatten für anspruchsvolle E/A-Anwendungen wie Virtualisierung und Online-Transaktionsverarbeitung (OLTP, Online Transaction Processing) mit. Sie können den Datendurchsatz für Transaktionsoperationen um bis zu 75 % steigern und die Reaktionszeit um bis zu 60 % verkürzen.
  
In unserem Portfolio an SSD-Festplatten finden Sie garantiert die passende Lösung für Ihr Unternehmen, mit genau dem Preis-Leistungs-Verhältnis, das Sie suchen.
SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min    
PowerVault MD1220SAS-Festplatten der Enterprise-Klasse mit 10.000 1/min und 15.000 1/min im Überblick
  • Beste Leistung und Zuverlässigkeit im Enterprise-Segment
  • Zwei Ports mit Vollduplex-Betrieb
  • Online-Aktualisierung der Firmware mit Dell Update Package (DUP)
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Verfügbar in PowerEdge Servern und PowerVault Gehäusen
SAS-Festplatten verfügen über zwei Ports und eignen sich für den Vollduplex-Betrieb. Das bedeutet: Beide Ports einer SAS-Festplatte können, je nach Host, Daten gleichzeitig senden und empfangen In 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Formfaktoren verfügbare SAS-Festplatten, die mit Geschwindigkeiten von 10.000 und 15.000 Umdrehungen pro Minute (1/min) rotieren, werden als Tier 1-, Online- oder geschäftskritische Geräte bezeichnet. Sie bieten die höchste Zuverlässigkeit im Portfolio der Dell Festplatten der Enterprise-Klasse, bei 1,6 Millionen Stunden MTBF (Mean Time Between Failures, durchschnittliche Zeit zwischen Ausfällen). Auch als herkömmliche Festplatten der Enterprise-Klasse bezeichnet, sind SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min außerdem die leistungsstärksten und zuverlässigsten Speichergeräte mit rotierender Magnetscheibe, die Dell im Angebot hat.
Sie wurden speziell für geschäftskritische Anwendungen entwickelt, die maximale Geschwindigkeit und höchste Zuverlässigkeit erfordern. Um dies zu gewährleisten, verfügen die Festplatten über verschiedene Funktionen, die deutliche Vorteile gegenüber Tier 2-Speichergeräten für geschäftskritische Anwendungen haben. Zu den Vorteilen gehören:
PowerEdge R170
  • Hochwertigere Versiegelung zur Verhinderung von Verunreinigungen
  • Dickere Verkleidung und mehr Geräte zur Lüftungssteuerung für die Gewährleistung eines optimalen Luftdruckpegels
  • Kleinere Plattenteller mit höheren Umdrehungszahlen für schnelleren Zugriff
  • Schnellere Suchvorgänge dank größerer Magnete, besserer Lager und stabilerer Aktoren
  • Längere und strengere Tests im Werk für höchste Festplattenqualität
  • Hochwertigere Motoren zur Einhaltung der engen Toleranzwerte, die bei derart hohen Geschwindigkeiten erforderlich sind
  • Bessere Toleranz gegenüber Vibrationen aus Drehschwingungen  
Dies sind nur einige der Merkmale, dank derer diese Festplatten eine höhere Zuverlässigkeit (1,6 Mio. Stunden MTBF) und eine höhere Leistung als ihre Pendants im Tier 2-Segment haben.
Die Dell SAS-Schnittstellen und SAS-Festplatten, die in aktuellen PowerEdge Servern und PowerVault Gehäusen eingesetzt werden, sind die Nachfolger der SCSI-Schnittstellen und SCSI-Festplatten, die zuvor im Unternehmensbereich verbreitet waren. Der Hauptunterschied besteht darin, dass es sich bei SAS um eine Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle, bei SCSI jedoch um eine busbasierte Schnittstelle handelt. Die Bezeichnung "Punkt-zu-Punkt" bedeutet hier, dass jedes Gerät seine maximale Verbindungsbandbreite nutzen kann. Sie variiert je nach Laufwerk und Controller. Bei busbasierten Schnittstellen hingegen ist die Geschwindigkeit des langsamsten angeschlossenen Geräts ausschlaggebend – kein anderes Gerät kann Daten schneller übertragen. Die Datenübertragungsrate von SAS-Festplatten betrug anfangs 3 Gbit/s. Seit Dezember 2009 sind bis zu 6 Gbit/s möglich.
Dell SAS-Festplatten verfügen zudem über validierte Firmware, die speziell im Hinblick auf optimale Kompatibilität mit ausgewählten Dell RAID-Controllern entwickelt und getestet wurde. Maximale Zuverlässigkeit ist so garantiert. Ihre Daten sind perfekt aufgehoben. Dank DUP kann die Festplatten-Firmware auf den meisten Festplatten aktualisiert werden, ohne das Speicher-Subsystem außer Betrieb nehmen zu müssen. Das bedeutet weniger Ausfallzeiten und damit höhere Produktivität.
NL-SAS-Festplatten und SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse:  
PowerVault MD1220  NL-SAS im Überblick
  • Niedrige Kosten pro Gigabyte wie bei Tier 2-SATAs
  • Bis zu 30 % höhere Leistung als vergleichbare SATA-Festplatten mit 7.200 1/min
  • Zwei Ports ohne Zwischenplatine für weniger Verbindungen
  • Verfügbar in PowerEdge Servern und PowerVault Gehäusen

Dell NL-SAS-Festplatten (Nearline Serial Attached SCSI) sind für PowerEdge Server und PowerVault Gehäuse verfügbar. Diese Festplatten der Enterprise-Klasse kombinieren die Kopf- und Medientechnologie sowie die Rotationsgeschwindigkeit herkömmlicher SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse mit einer voll funktionsfähigen SAS-Schnittstelle, wie sie typischerweise in SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min zu finden ist. So bieten Sie ein deutliches Plus an Leistung gegenüber SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse.

Während Online-SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min vorwiegend für geschäftskritische Anwendungen eingesetzt werden, die maximale Datenverfügbarkeit erfordern, sind Nearline-Festplatten für Daten gedacht, die zwar geschäftskritisch sind, auf die Nutzer jedoch nicht zu absolut jedem Zeitpunkt sofort Zugriff haben müssen. NL-SAS-Festplatten und SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse werden auch als Tier 2-Speicher bezeichnet.
Sowohl SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse als auch NL-SAS-Festplatten überzeugen mit dem günstigen Kosten-pro-Gigabyte-Verhältnis, das Tier 2-Speicher auszeichnet. Gegenüber SATA hat NL-SAS jedoch deutliche Vorteile in den Bereichen Konnektivität und Leistung. Aufgrund mangelnder Signalintegrität eignen sich SATA-Festplatten nicht ohne Weiteres für externe Massenspeicherumgebungen, da sich hier die Entfernung der Platten zur nächsten Verbindungsschnittstelle stetig vergrößert. Um die Signalintegrität dennoch zu gewährleisten, wird häufig auf Zwischenplatinen zurückgegriffen. Die meisten Zwischenplatinen beheben dabei nicht nur das Integritätsproblem, sondern bringen auch einen zusätzlichen Port oder zusätzliche Verbindungen mit und ermöglichen so Failover. NL-SAS-Platten gewährleisten bereits nativ die für externe Massenspeicherumgebungen notwendige Signalintegrität und verfügen über zwei Ports für Vollduplex-Betrieb (sofern vom Controller unterstützt). Die zusätzliche Verbindung, die über die Zwischenplatine bereitgestellt wird, ist für diesen Festplattentyp daher nicht erforderlich. PowerVault MD 1200

Auch für hostbasierten Servermassenspeicher bietet die NL-SAS-Technologie verschiedene Vorteile im Vergleich zu SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse, denn: NL-SAS verfügt über die Datenverarbeitungsleistung, die in der Regel für hochwertigere Tier 1-SAS-Festplatten mit 10.000 1/min und 15.000 1/min charakteristisch ist. Diese Datenverarbeitungsleistung, kombiniert mit dem effizienten Queuing der SAS-Technologie, macht NL-SAS-Platten in Umgebungen mit zufällig verteilten Zugriffen um bis zu 30 % effektiver als SATA.

SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse im Überblick
  • Niedrigste Kosten pro GB im Enterprise-Segment
  • Konzipiert für den täglichen Betrieb rund um die Uhr
  • 3,5-Zoll-SATA-Platten der Enterprise Klasse bieten 1,2 Millionen Stunden MTBF, im Vergleich zu 550.000 Stunden MTBF bei 3,5-Zoll-SATA-Platten im Verbrauchersegment
Dank spezifischer Designmerkmale und optimierter Herstellungsprozesse ermöglicht die SATA-Schnittstelle der Enterprise-Klasse in PowerEdge Servern und PowerVault Gehäusen den Rund-um-die-Uhr-Betrieb der Festplatte und 1,2 Millionen Stunden MTBF in Unternehmensumgebungen.
Vorteile von SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse gegenüber Standard-SATA-Festplatten  
SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse bieten für Tier 2-Speichersysteme ein ähnlich vorteilhaftes Kosten-pro-Gigabyte-Verhältnis wie Standard-SATA-Festplatten. Gleichzeitig punkten sie mit entscheidenden Design- und Prozessverbesserungen. So gewährleisten sie eine optimale Integration mit bestimmten Dell RAID-Controllern, die in unseren Server- und Massenspeicherlösungen zum Einsatz kommen. Typische SATA-Festplatten in Desktop-PCs und Notebooks für Privatanwender bieten weder die Designmerkmale noch die Zuverlässigkeit, die für anspruchsvollere Unternehmensumgebungen erforderlich sind. Diese Festplatten für das Privatanwendersegment (oder Clientsegment) erreichen in der Regel eine MBTF von nur rund 550.000 Stunden und sind nicht für einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb geeignet. Auch wenn sich solche Standardfestplatten oft problemlos als Startlaufwerke verwenden lassen, haben sie in Unternehmen nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten. SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse hingegen wurden mit Blick auf Zuverlässigkeit und Kompatibilität entwickelt. Sie sind für den täglichen Betrieb rund um die Uhr konzipiert, bringen von Dell entwickelte und zertifizierte Firmware mit, die umfassende Kompatibilität mit Dell Servern und Massenspeichern garantiert, und sind in der Regel mit Schutzvorrichtungen gegen die Auswirkung von Drehschwingungen ausgestattet. So ist es möglich, mehrere Festplatten, Server und Massenspeichergehäuse in extrem geringem Abstand zueinander zu betreiben, wie es in Unternehmen häufig notwendig ist.
Ausgewählte SATA-Festplatten der Enterprise-Klasse unterstützen ab sofort auch das Dell Update Package (DUP). Es ermöglicht die Aktualisierung der Festplatten-Firmware, ohne das Speicher-Subsystem außer Betrieb nehmen zu müssen. Das bedeutet weniger Ausfallzeiten und damit höhere Produktivität.