Auswahlhilfe: LCD-Displays

 
Erleben Sie mehr – mit speziellen Displays für den Einsatz im Freien
Die Bildqualität des robusten Displays wird von mehreren Faktoren bestimmt, darunter Auflösung, Helligkeit, Kontrastverhältnis, Farbspektrum und Betrachtungswinkel.

Schlüsseldefinitionen:
  1. Größe: Bei Notebook-Displays wird die Größe als Länge der Bildschirmdiagonale angegeben. Im Gegensatz zur Größenangabe bei vielen Desktop-PC-Monitoren ist der Rahmen hierbei üblicherweise nicht eingeschlossen.
  2. Auflösung: Die physische Anzahl an Spalten und Zeilen von Pixeln, aus denen sich die Display-Anzeige zusammensetzt. Beispielsweise verfügt ein Display mit einer Auflösung von 1.366 × 768 über 768 Zeilen mit jeweils 1.366 horizontal angeordneten Pixeln. Je mehr Pixel ein Display hat, desto höher ist die Auflösung und desto mehr kann auf dem Display dargestellt werden.
  3. Helligkeit: Die Lichtmenge, die von einem Display abgestrahlt wird. Sie wird auch als Luminanz bezeichnet und in cd/m² gemessen. Die meisten Notebook-Displays haben eine Helligkeit von ca. 200 cd/m². Die Helligkeit von Displays, die für den Einsatz im Freien geeignet sind, variiert, beginnt in der Regel jedoch bei 400 cd/m². Außerdem werden Reflexionen durch spezielle Filtertechnologien reduziert. Robuste Notebook-Displays haben außerdem eine geringere Mindesthelligkeit (in der Regel bis ca. 2 cd/m²) für den Einsatz bei schlechten Lichtverhältnissen, wenn das Display noch lesbar sein muss, ohne dabei störend zu wirken (Beispiel: Ein Polizist, der nachts mit einem im Fahrzeug montierten Notebook unterwegs ist).
  4. Weitere Eigenschaften:
    1. Blendfrei: Durch eine matte Oberfläche wird das Licht gestreut, sodass Reflexionen vermieden und engere Blickwinkel ermöglicht werden. Displays mit reflexionsarmer Beschichtung reduzieren die Intensität des reflektierten Umgebungslichts. Daher eignen sie sich ideal für typische Büroumgebungen und für die wechselnden Lichtverhältnisse in bestimmten Umgebungen, beispielsweise an Kundenstandorten, Flughäfen oder in anderen öffentlichen Bereichen.
    2. Antireflex: Durch eine glänzende Oberfläche wird die Lichtreflexion reduziert, ohne das Licht zu streuen. Durch Antireflexbeschichtungen wird die Intensität von Reflexionen reduziert. Der Bildschirm bleibt dabei aber glänzend, und die Reflexionen werden nicht gestreut. Antireflexbeschichtungen sind die ideale Wahl, wenn die Klarheit der Farben beibehalten werden soll und die dunkleren Bildbereiche besonders wichtig sind.
  5. Kontrastverhältnis: das Verhältnis zwischen dem hellsten und dem dunkelsten dargestellten Farbton.
  6. Betrachtungswinkel: Der größte Winkel, aus dem der Bildschirm mit akzeptabler Darstellung betrachtet werden kann. Die Standard-Betrachtungswinkel liegen bei 80 Grad horizontal und 45 Grad vertikal, während Bildschirme mit weitem Betrachtungswinkel horizontal 110 Grad und vertikal 90 Grad bieten. Manche Displays mit extra weitem Betrachtungswinkel bieten 178 Grad horizontal und vertikal.
  7. Hintergrundbeleuchtung: Die Art, wie das LCD-Display beleuchtet wird. Derzeit kommen Hintergrundbeleuchtungen vom Typ CCFL, 2CCFL, WLED und RGB-LED in Dell Notebooks zum Einsatz. Die Hintergrundbeleuchtung bestimmt auch die Helligkeit und das Farbspektrum des Notebooks.
  8. Farbspektrum: bestimmt, wie viele Farbtypen oder welche kompletten Farbsätze unterstützt werden. Bei einem Standard-WLED-Display sind 45 Prozent üblich. 


Allgemeine Empfehlungen:

Ihre Anforderungen …Unsere Empfehlung …
Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Notebook oder Vorführen einer gemeinsamen Präsentation mit einer oder zwei anderen PersonenEin Display mit einem weiten Betrachtungswinkel
Aufwendiges Arbeiten mit zahlreichen Farben und GrafikenEin Display mit hohem Farbspektrum
Arbeiten im FreienEin für die Arbeit im Freien geeignetes Display mit großer Helligkeit