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Fehlerbehebung beim PowerEdge-RAID-Controller (PERC-Fehler)


Dieser Artikel enthält Informationen zu häufig auftretenden Fehlern, die von Ihrem PERC-Controller (RAID) gemeldet werden.
Die Liste von Fehlermeldungen und deren Bedeutung wird in folgendem Artikel erläutert: List of RAID and Hard Drives errors messages for Dell Servers and significations (Liste der RAID- und Festplatten-Fehlermeldungen für Dell Server und deren Bedeutung) 

 


Inhaltsverzeichnis:

  1. Fehlerbehebung bei einem Festplattenlaufwerk
  2. Neuerstellen eines fehlerhaften physikalischen Laufwerks
  3. SMART-Fehler
  4. Fremdkonfiguration
  5. Akku-Einlernzyklus/Akku- oder Speicherfehler
  6. Erstellen eines virtuellen Laufwerks
  7. Funktionsbeeinträchtigte virtuelle Laufwerke
  8. Globale Hot Spares
  9. Entfernen und Installieren von Hot Swap-Festplatten

 

 

 

Wichtig: Viele Reparaturen dürfen nur von einem zugelassenen Servicetechniker durchgeführt werden. Fehlerbehebungsmaßnahmen oder einfache Reparaturen sollten Sie nur dann selbst vornehmen, wenn diese mit der Produktdokumentation im Einklang stehen oder Sie vom Team des Online- oder Telefonsupports dazu aufgefordert werden. Schäden durch nicht von Dell autorisierte Wartungsmaßnahmen sind nicht durch den Service abgedeckt. Lesen und befolgen Sie die zusammen mit dem Produkt gelieferten Sicherheitshinweise.

 

Problem 1: Fehlerbehebung bei einer Festplatte


Wenn das System mit einem RAID-Controller ausgestattet ist und die Festplattenlaufwerke in einem RAID-Array konfiguriert sind, gehen Sie wie folgt vor.
  1. Starten Sie das System neu und drücken Sie <F10> während des Systemstarts, um den Lifecycle Controller auszuführen. Führen Sie dann den Assistenten zur Hardwarekonfiguration aus, um die RAID-Konfiguration zu überprüfen.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Festplattenlaufwerke korrekt für das RAID-Array konfiguriert sind.

  3. Nehmen Sie das Festplattenlaufwerk offline und setzen Sie das Festplattenlaufwerk neu ein.

  4. Beenden Sie das Konfigurationsprogramm und lassen Sie das Betriebssystem laden.

  5. Stellen Sie sicher, dass die erforderlichen Gerätetreiber für die Controllerkarte installiert und korrekt konfiguriert sind.

  6. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch zum Betriebssystem.

  7. Starten Sie das System neu und rufen Sie das System-Setup auf.

  8. Vergewissern Sie sich, dass der Controller aktiviert ist und die Laufwerke im System-Setup angezeigt werden.

 

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Problem 2: Wiederaufbau eines fehlerhaften physikalischen Laufwerks


Problem: 
Wiederaufbau eines physikalischen Laufwerks, wenn sich ein Laufwerk im Status „failed“ (fehlerhaft) befindet.
 
Maßnahme: 
Wenn Sie ein Ersatzlaufwerk konfiguriert haben, verwendet die PERC-Karte automatisch eines dieser Laufwerke, um das ausgefallene physikalische Laufwerk wiederherzustellen. Sollte kein Ersatzlaufwerk mit ausreichender Kapazität zur Verfügung stehen, um das fehlerhafte physikalische Laufwerk wiederaufzubauen, ist ein manueller Wiederaufbau erforderlich. Sie müssen ein physikalisches Laufwerk mit ausreichender Speicherkapazität in das Subsystem einsetzen, bevor Sie das physikalische Laufwerk wiederaufbauen können.
 
HINWEIS: Für den manuellen Wiederaufbau eines einzelnen physikalischen Laufwerks können Sie das CONTROLLER-BIOS-Konfigurationsdienstprogramm (<Strg><R>) oder die Dell OpenManage-Speicherverwaltung verwenden.

 

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Problem 3: SMART-Fehler


Mit SMART kann die interne Leistung aller Motoren und Köpfe sowie der Elektronik des physikalischen Laufwerks überwacht werden, so dass vorhersehbare Ausfälle des physikalischen Laufwerks erkannt werden können.
 
HINWEIS: Weitere Informationen zu den SMART-Fehlerberichten, die Hardwarefehler anzeigen, finden Sie in der Dokumentation zur Dell OpenManage-Speicherverwaltung auf support.dell.com/manuals.
 
Problem 1: Fehler wird auf physikalischem Laufwerk in redundantem virtuellen Laufwerk festgestellt
 
Problem: Ein SMART-Fehler wird auf einem physikalischen Laufwerk in einem redundanten virtuellen Laufwerk festgestellt.
Maßnahme:
  1. Sichern Sie Ihre Daten.

  2. Setzen Sie das physikalische Laufwerk auf "offline".
    HINWEIS: Wenn ein Ersatzlaufwerk vorhanden ist, wird sofort unter Verwendung des physischen Hot-Spare-Datenträgers mit dem Wiederaufbauvorgang begonnen, wobei die ausgefallene Festplatte offline genommen wurde.

  3. Ersetzen Sie das entsprechende physikalische Laufwerk durch ein neues physikalisches Laufwerk mit derselben oder höherer Kapazität.

  4. Führen Sie den Vorgang Replace Member (Mitgliederaustausch) durch.
    HINWEIS: Mithilfe des Vorgangs Replace Member (Mitgliederaustausch) können Sie Daten von einem physikalischen Quelllaufwerk eines virtuellen Laufwerks auf ein physikalisches Ziellaufwerk kopieren, das nicht Teil des virtuellen Laufwerks ist. Weitere Informationen zur Funktion Replace Member (Mitgliederaustausch) finden Sie unter dem Thema "Verwendung von Replace Member (Mitgliederaustausch) und rücksetzbaren Ersatzlaufwerken".

Thema 2: Ein SMART-Fehler wird auf einem physikalischen Laufwerk in einem nicht redundanten virtuellen Laufwerk festgestellt.
 
Problem: Ein SMART-Fehler wird auf einem physikalischen Laufwerk in einem redundanten virtuellen Laufwerk festgestellt.
 
Maßnahme:
  1. Sichern Sie Ihre Daten.

  2. Verwenden Sie Replace Member, oder richten Sie ein globales Ersatzlaufwerk ein, um das Laufwerk automatisch zu ersetzen. Hinweis: Weitere Informationen zur Funktion Replace Member (Mitgliederaustausch) finden Sie unter dem Thema "Verwendung von Replace Member (Mitgliederaustausch) und rücksetzbaren Ersatzlaufwerken".

  3. Ersetzen Sie das entsprechende physikalische Laufwerk durch ein neues physikalisches Laufwerk mit derselben oder höherer Kapazität.

  4. Stellen Sie die Sicherungskopie wieder her.

 

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Problem 4: Fremdkonfiguration


Wenn eine Fremdkonfiguration vorhanden ist, können Sie Foreign Configuration View (Fremdkonfigurationsansicht) wählen, um diese Konfiguration anzuzeigen. Der Bildschirm zeigt die Fremdkonfiguration so, wie sie nach dem Importieren wäre. Sie können eine Vorschau auf die Fremdkonfiguration ansehen, bevor Sie entscheiden, ob Sie sie importieren oder löschen.
In manchen Fällen kann eine Fremdkonfiguration nicht importiert werden. Wenn ein physikalisches Laufwerk in einem virtuellen Laufwerk wiederaufgebaut wird, wird der Status des physikalischen Laufwerks auf Rebuild (Wiederaufbauen) gesetzt. Für virtuelle Laufwerke, die nicht importiert werden können, wird keine Ziel-ID angezeigt.
Der Abschnitt "Importieren oder Löschen von Fremdkonfigurationen mithilfe des Bildschirms zur Fremdkonfigurationsansicht" enthält die Vorgehensweisen zum Verwalten der Fremdkonfigurationen.
 
HINWEIS: Das CONTROLLER-BIOS-Konfigurationsdienstprogramm (<Strg><R>) gibt Fehlercodes für fehlerhafte Importvorgänge von Fremdkonfigurationen aus.
 
Fehlermeldung „Foreign Configuration Found“ (Fremdkonfiguration gefunden)

Foreign configuration(s) found on adapter. Press any key to continue, or ’C’ to load the configuration utility or ’F’ to import foreign configuration(s) and continue. (Drücken Sie eine beliebige Taste, um fortzufahren, „C“, um das Konfigurationsdienstprogramm zu laden, oder „F“, um Fremdkonfiguration(en) zu laden und fortzufahren.)

Wahrscheinliche Ursache: 
Wenn eine Controller-Firmware ein physikalisches Laufwerk mit bestehenden Fremdmetadaten erkennt, kennzeichnet sie das physikalische Laufwerk als Foreign (Fremd) und erzeugt eine Meldung, dass ein Fremdlaufwerk erkannt wurde.

 

Maßnahme: 
Drücken Sie bei diesem Hinweis <F>, um die Konfiguration zu importieren, ohne das CONTROLLER-BIOS-Konfigurationsdienstprogramm (<Strg><R>) aufzurufen. Hierzu müssen alle Mitgliedslaufwerke des virtuellen Laufwerks ordnungsgemäß erkannt werden. Sie können auch <C> drücken, um das CONTROLLER-BIOS-Konfigurationsdienstprogramm (<Strg><R>) aufzurufen und die Fremdkonfiguration zu importieren bzw. zu löschen. 
 

Fehlermeldung "Foreign Configuration Not Found in " (Fremdkonfiguration in nicht gefunden)

The foreign configuration message is present during POST but no foreign configurations are present in the foreign view page in . (Die Fremdkonfigurations-Meldung erscheint während des gesamten POST, aber die Seite "Foreign View" (Fremdkonfigurationsansicht) von enthält keine Fremdkonfigurationen.) Alle virtuellen Laufwerke befinden sich im Status „optimal“.

Maßnahme: 
Stellen Sie sicher, dass alle physikalischen Laufwerke vorhanden und alle virtuellen Laufwerke im Status „optimal“ sind. Löschen Sie die Fremdkonfiguration durch Drücken der Tastenkombination <Strg><R> oder über die Dell OpenManage Server Administrator-Speicherverwaltung.

 

VORSICHTSHINWEIS: Wenn Sie die Fremdkonfiguration löschen, geht das physikalische Laufwerk in den Status Ready (Bereit) über.
Wenn Sie ein physikalisches Laufwerk einfügen, das zuvor Mitglied eines virtuellen Laufwerks im System war, und der Platz dieses Laufwerks von einem Ersatzlaufwerk über einen Wiederaufbauvorgang eingenommen wurde, müssen Sie das Fremdkonfigurations-Flag dem neu eingefügten Laufwerk löschen.

 

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Problem 5: Akku-Einlernzyklus/Akku- oder Speicherfehler


Transparenter Akku-Einlernzyklus
 
HINWEIS: Akkus werden nur auf PERC H710-, H710P- und H810-Karten unterstützt.
Beim transparenten Einlernzyklus (Transparent Learn Cycle, TLC) handelt es sich um einen periodischen Vorgang, bei dem zur Gewährleistung ausreichender Energie die im Akku verbliebene Ladung berechnet wird. Der Vorgang läuft automatisch ab und beeinträchtigt weder System- noch Controllerleistung.
 
Der Controller führt den TLC am Akku automatisch durch, um dessen Ladekapazität einmal in 90 Tagen zu kalibrieren und abzuschätzen. Bei Bedarf lässt sich dieser Vorgang auch manuell durchführen.
 
HINWEIS: Während des transparenten Einlernzyklus bleiben virtuelle Laufwerke im Modus "Write Back" (Zurückschreiben), sofern dieser aktiviert ist. Nach Abschluss des TLC setzt der Controller den nächsten TLC auf +90 Tage.
 
Fehlermeldung „Memory or Battery Problem“ (Speicher- oder Akkufehler)

Memory/Battery problems were detected. The adapter has recovered, but cached data was lost. (Der Adapter wurde wiederhergestellt, aber Daten im Cache sind verloren gegangen.) Press any key to continue. (Die physischen Laufwerke wurden erfolgreich formatiert. Drücken Sie zum Fortfahren auf eine beliebige Taste.)

Wahrscheinliche Ursache: 
Diese Meldung wird unter den folgenden Umständen angezeigt:

  • Der Adapter erkennt Daten im Controller-Cache, die noch nicht auf das Laufwerks-Subsystem geschrieben wurden.
  • Der Controller erkennt während der Initialisierung bei der Cache-Prüfroutine einen ECC-Fehler (Error-Correcting Code).
  • Der Controller verwirft die Daten im Cache und sendet sie nicht an das Laufwerks-Subsystem, da die Unversehrtheit der Daten nicht gewährleistet werden kann.
  • The battery may be under charged. (Die Akkuladung ist möglicherweise zu gering.)

 

Maßnahme: 
Laden Sie den Akku vollständig auf, um dieses Problem zu lösen.
Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an den technischen Support von Dell.

 

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Problem 6: Erstellen eines virtuellen Laufwerks


Sehen Sie sich das Dell TechCenter YouTube-Video zum Erstellen eines virtuellen Laufwerks an (6:23 Minuten): OpenManage Storage Services 7.2 – Enhancements in virtual Disk Creation Wizard (OpenManage Storage Services 7.2 – Assistent zu Verbesserungen bei der Erstellung eines virtuellen Laufwerks).
 
HINWEIS: Die Kombination von SAS- und SATA-Laufwerken innerhalb eines virtuellen Laufwerks wird nicht unterstützt. Die Kombination von Festplattenlaufwerken und SSD-Laufwerken innerhalb eines virtuellen Laufwerks wird ebenfalls nicht unterstützt.
 
Führen Sie zum Erstellen eines virtuellen Laufwerks im CONTROLLER-BIOS die folgenden Schritte durch:
  1. Drücken Sie während des Hostsystemstarts <Strg><R>, wenn der CONTROLLER-BIOS-Bildschirm angezeigt wird.

    < >

    Der Bildschirm Virtual Disk Management (Verwaltung der virtuellen Laufwerke) wird angezeigt.

    Sind mehrere Controller vorhanden, wird der Bildschirm mit dem Hauptmenü angezeigt.

    Wählen Sie einen Controller aus und drücken Sie die <Eingabetaste>. Der Bildschirm Virtual Disk Management (Verwaltung der virtuellen Laufwerke) für den ausgewählten Controller wird angezeigt.

    Markieren Sie mithilfe der Pfeiltasten Controller # (Controller Nr.) oder Disk Group # (Laufwerksgruppen-Nr.).

  2. Drücken Sie <F2>. Die Liste verfügbarer Aktionen wird angezeigt.

  3. Wählen Sie Create New VD (Neues virtuelles Laufwerk erstellen) aus und drücken Sie die <Eingabetaste>.
    Der Bildschirm Create New VD (Neues virtuelles Laufwerk erstellen) wird angezeigt.

    < >

    Der Cursor befindet sich auf der Option RAID Levels (RAID-Level).

    Wenn Sie ein neues virtuelles Laufwerk zu einer Laufwerksgruppe hinzufügen, wird der Bildschirm Add VD in Disk Group (Virtuelles Laufwerk zu Laufwerksgruppe hinzufügen) angezeigt.

    Fahren Sie mit Schritt 11 fort, um die Grundeinstellungen des virtuellen Laufwerks zu ändern.

    Drücken Sie die <Eingabetaste>, um die möglichen RAID-Level für die verfügbaren physikalischen Laufwerke anzuzeigen.

  4. Wählen Sie durch Drücken der Nach-unten-Taste einen RAID-Level aus und drücken Sie die <Eingabetaste>.

  5. Wenn Sie ein übergreifendes virtuelles Laufwerk erzeugen (RAID 10, 50 oder 60), geben Sie die Anzahl physikalischer Laufwerke im Feld PD per Span (physikalische Laufwerke pro übergreifende Laufwerke) ein und drücken Sie die .
    HINWEIS: Das Erzeugen eines virtuellen Laufwerks mit RAID 10 mit 22 physikalischen Laufwerken ist möglich, indem Sie RAID 10 wählen und im Feld PD per Span (Physikalisches Laufwerk pro übergreifendem Laufwerk) 22 eingeben.

  6. Drücken Sie die <Tabulatortaste>, um den Cursor auf die Liste der physikalischen Laufwerke zu setzen.

  7. Markieren Sie mithilfe der Pfeiltaste ein physikalisches Laufwerk und drücken Sie die Leertaste, <Alt> oder die <Eingabetaste>, um das Laufwerk auszuwählen.

  8. Wählen Sie bei Bedarf weitere Laufwerke aus.

  9. Bewegen Sie den Cursor mit der <Tabulatortaste> auf das Feld Basic Settings (Grundeinstellungen).

  10. Legen Sie die Größe des virtuellen Laufwerks im Feld VD Size (Größe des virtuellen Laufwerks) fest. Die Größe des virtuellen Laufwerks wird in GB angezeigt.

  11. Drücken Sie die <Tabulatortaste>, um in das Feld VD Name (Name des virtuellen Laufwerks) zu wechseln und geben Sie einen Namen für das virtuelle Laufwerk ein.

  12. Drücken Sie die <Tabulatortaste>, um den Cursor auf Advanced Settings (Erweiterte Einstellungen) zu setzen.

  13. Drücken Sie die Leertaste, um die Einstellung zu aktivieren, die Sie ändern möchten.

    < >

    Neben Advanced Settings (Erweiterte Einstellungen) wird ein X angezeigt.

    Verfügbare Einstellungen sind die Stripe-Elementgröße, das Leseverfahren und das Schreibverfahren.

    Sie können auch erweiterte Optionen festlegen, etwa das Erzwingen der Cache-Richtlinie "Write-Back" (Zurückschreiben), das Initialisieren des virtuellen Laufwerks und das Konfigurieren eines dedizierten Ersatzlaufwerks.

    Die Standardparameter werden angezeigt. Sie können die Standardeinstellungen übernehmen oder ändern.

 

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Problem 7: Funktionsbeeinträchtigte virtuelle Laufwerke


Fehlermeldungen und Maßnahmen zu funktionsbeeinträchtigten virtuellen Laufwerken
 
Fehlermeldung "Virtual Disks Degraded" (Funktionsbeeinträchtigte virtuelle Laufwerke)

"x Virtual Disk(s) Degraded" (x funktionsbeeinträchtigte virtuelle Laufwerke), wobei x der Anzahl der von der Funktionsbeeinträchtigung betroffenen virtuellen Laufwerke entspricht.

Wahrscheinliche Ursache: 
Diese Warnung wird angezeigt, wenn das CONTROLLER-BIOS virtuelle Laufwerke mit Status „mit Funktionsbeeinträchtigungen“ erkennt.

 

Maßnahme: 
Um eine optimale Leistung der virtuellen Laufwerke zu erreichen, ergreifen Sie eine der folgenden Maßnahmen:

Das CONTROLLER-BIOS führt keine Aktion durch.
 

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Problem 8: Globale Ersatzlaufwerke


Erstellen von globalen Ersatzlaufwerken
 
Ein globales Ersatzlaufwerk kann ein fehlerhaftes physikalisches Laufwerk in einem beliebigen redundanten Array ersetzen, sofern die Kapazität des globalen Ersatzlaufwerks gleich groß oder größer als die erzwungene Kapazität des fehlerhaften physikalischen Laufwerks ist.
 
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um globale Ersatzlaufwerke zu erstellen:
Wählen Sie das freie Laufwerk, drücken Sie F2 und wählen Sie "Make Global HS"(Globales Ersatzlaufwerk erzeugen) aus.

Entfernen von globalen oder dedizierten Ersatzlaufwerken
 
Sie können im Bildschirm PD Mgmt (Verwaltung des physikalischen Laufwerks) nur ein einziges globales oder dediziertes Ersatzlaufwerk auf einmal entfernen. Führen Sie die folgenden Schritte durch, um ein globales oder ein dediziertes Ersatzlaufwerk zu entfernen.

Wählen Sie "Remove" (Entfernen), um das Ersatzlaufwerk zu entfernen.

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Problem 9: Entfernen und Installieren von Hot Swap-Festplatten


Entfernen eines hot-swap-fähigen Festplattenlaufwerks
 
VORSICHTSHINWEIS: Um Datenverlust zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass das Betriebssystem das Installieren von Laufwerken im Hot-Swap-Verfahren unterstützt. Informationen hierzu finden Sie in der mit dem Betriebssystem gelieferten Dokumentation.

Entfernen einer Festplatte aus einem Laufwerkträger

Installieren einer Festplatte in einem Laufwerkträger
 
VORSICHTSHINWEIS: Viele Reparaturen dürfen nur von einem zugelassenen Servicetechniker durchgeführt werden. Fehlerbehebungsmaßnahmen oder einfache Reparaturen sollten Sie nur dann selbst vornehmen, wenn diese mit der Produktdokumentation im Einklang stehen oder Sie vom Team des Online- oder Telefonsupports dazu aufgefordert werden. Schäden durch nicht von Dell autorisierte Wartungsmaßnahmen sind nicht durch den Service abgedeckt. Lesen und befolgen Sie die zusammen mit dem Produkt gelieferten Sicherheitshinweise.

Installieren eines hot-swap-fähigen Festplattenlaufwerks
 
VORSICHTSHINWEIS: Viele Reparaturen dürfen nur von einem zugelassenen Servicetechniker durchgeführt werden. Fehlerbehebungsmaßnahmen oder einfache Reparaturen sollten Sie nur dann selbst vornehmen, wenn diese mit der Produktdokumentation im Einklang stehen oder Sie vom Team des Online- oder Telefonsupports dazu aufgefordert werden. Schäden durch nicht von Dell autorisierte Wartungsmaßnahmen sind nicht durch den Service abgedeckt.
Lesen und befolgen Sie die zusammen mit dem Produkt gelieferten Sicherheitshinweise.
 
VORSICHTSHINWEIS: Verwenden Sie nur Laufwerke, die geprüft und für den Einsatz mit der Festplatten-Rückwandplatine zugelassen sind. 
 
VORSICHTSHINWEIS: Der kombinierte Einsatz von SAS- und SATA-Laufwerken innerhalb des gleichen RAID-Volumes wird nicht unterstützt.
 
VORSICHTSHINWEIS: Stellen Sie beim Installieren eines Laufwerkträgers sicher, dass die angrenzenden Laufwerke vollständig installiert sind. Wenn Sie versuchen, einen Laufwerkträger neben einem unvollständig eingesetzten Träger einzusetzen und zu verriegeln, kann die Schirmfeder des unvollständig eingesetzten Trägers beschädigt und unbrauchbar gemacht werden. 
 
VORSICHTSHINWEIS: Um Datenverlust zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass das Betriebssystem das Installieren von Laufwerken im Hot-Swap-Verfahren unterstützt. Informationen hierzu finden Sie in der mit dem Betriebssystem gelieferten Dokumentation.
 
VORSICHTSHINWEIS: Wenn eine hot-swap-fähige Ersatzfestplatte bei eingeschaltetem System installiert wird, beginnt automatisch der Wiederaufbauvorgang der Festplatte. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Ersatzlaufwerk keine Daten enthält oder nur solche Daten, die überschrieben werden können. Sämtliche Daten auf der Ersatzfestplatte gehen unmittelbar nach der Installation der Festplatte verloren.
Klicken Sie hier, um ein Video (11 Sekunden) zumEntfernen und Installieren einer Hot Swap-Festplatte in Ihrem R720anzusehen.
 

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  1. Stellen Sie sicher, dass alle Festplatten im virtuellen Laufwerk vorhanden und online sind.
  2. Ersetzen Sie alle ausgefallenen Laufwerke, die sich möglicherweise im Array befinden.
  3. Korrigieren Sie ein Ersatzlaufwerk und erstellen Sie das Array neu.
  4. Markieren Sie mit der Nach-unten-Taste ein physikalisches Laufwerk, das Sie als globales Ersatzlaufwerk einrichten möchten.

  5. Drücken Sie <F2>, um das Menü mit den verfügbaren Aktionen anzuzeigen.

  6. Markieren Sie mit der Nach-unten-Taste die Option Make Global HS (Globales Ersatzlaufwerk erzeugen) und drücken Sie die <Eingabetaste>.
    Das physikalische Laufwerk wird als globales Ersatzlaufwerk festgelegt. Der Status des physikalischen Laufwerks als globales Ersatzlaufwerk wird unter der Überschrift State (Status) angezeigt.

    HINWEIS: Um ein fehlerhaftes physikalisches Laufwerk ersetzen zu können, müssen globale Ersatzlaufwerke die gleiche Laufwerktechnologie verwenden und gleich groß oder größer als das betreffende physikalische Laufwerk sein.

  7. Wählen Sie gegebenenfalls weitere physikalisch Laufwerke aus und konfigurieren Sie sie wie oben beschrieben als globale Ersatzlaufwerke.

  8. Drücken Sie <Strg><N>, um den Bildschirm PD Mgmt (Verwaltung der physikalischen Laufwerke) zu öffnen.
    Eine Liste physikalischer Laufwerke wird angezeigt. Der Status jedes Laufwerks wird unter der Überschrift State (Status) angezeigt.

  9. Markieren Sie mit der Nach-unten-Taste ein physikalisches Laufwerk, die das als Ersatzlaufwerk eingerichtet ist.

  10. Drücken Sie <F2>, um das Menü mit den verfügbaren Aktionen anzuzeigen.

  11. Wählen Sie mit der Nach-unten-Taste in der Aktionsliste die Option Remove Hot Spare (Ersatzlaufwerk entfernen) aus und drücken Sie die <Eingabetaste>.
    Das physikalische Laufwerk wird auf den Status Ready (Bereit) gesetzt. Der Status des physikalischen Laufwerks wird unter der Überschrift State (Status) angezeigt.

    HINWEIS: Verwenden Sie für ein bestimmtes virtuelles Laufwerk am besten physikalische Laufwerke mit der gleichen Kapazität. Wenn Sie für ein virtuelles Laufwerk physische Laufwerke mit unterschiedlicher Kapazität verwenden, werden alle physischen Laufwerke des virtuellen Laufwerks so behandelt, als hätten Sie die Kapazität des kleinsten vorhandenen physischen Laufwerks.

  12. Wählen Sie gegebenenfalls weitere Ersatzlaufwerke aus und führen Sie Schritt 1 bis 4 aus, um sie zu entfernen.

  13. Bereiten Sie die Festplatte mit der Verwaltungssoftware zum Entfernen vor.
    • Warten Sie, bis die Anzeigen an der Festplattenhalterung signalisieren, dass die Festplattenhalterung sicher entfernt werden kann.
    • Wenn die Festplatte online ist, blinkt die grüne Aktivitäts-/Fehleranzeige, während das Laufwerk heruntergefahren wird.
    • Wenn beide Anzeigen des Festplattenlaufwerks erloschen sind, ist das Festplattenlaufwerk zum Ausbau bereit.
  14. Drücken Sie dieEntriegelungstaste, um den Verschlussbügel des Festplattenträgers zu öffnen (Abbildung 1.1 und 1.3).
  15. Ziehen Sie den Laufwerksträger vollständig aus dem Schacht.

    VORSICHTSHINWEIS: Um eine ausreichende Systemkühlung zu gewährleisten, müssen alle leeren Festplatten-Steckplätze mit entsprechenden Platzhaltern bestückt sein.
     
  16. Setzen Sie einen Festplattenplatzhalter in den leeren Festplattenschacht ein.


    Abbildung 1: Entfernen und Installieren eines Hot-swap-fähigen Festplattenlaufwerks
    1. Entriegelungstaste
    2. Festplattenlaufwerk
    3. Griff des Festplattenträgers
  17. Entfernen Sie die Schrauben von den Gleitschienen am Festplattenträger (Abbildung 2.3).
  18. Heben Sie die Festplatte aus dem Festplattenträger heraus (Abbildung 2.1).


    Abbildung 2: Entfernen und Installieren einer Festplatte aus bzw. in einem Festplattenträger
    1. Laufwerkträger
    2. Festplattenlaufwerk
    3. Schrauben (4)
  19. Führen Sie die Festplatte in den Festplattenträger ein, wobei sich das Anschlussende des Laufwerks hinten befindet.
  20. Richten Sie die Schraublöcher in dem Laufwerk mit den hinteren Löchern am Laufwerkträger aus.
    Bei korrekter Ausrichtung schließt die Rückseite des Festplattenlaufwerks mit der Rückseite des Laufwerksträgers ab.
  21. Befestigen Sie die Schrauben, um die Festplatte am Laufwerkträger zu sichern.
  22. Wenn ein Festplattenplatzhalter im Laufwerkschacht installiert ist, entfernen Sie ihn.
  23. Installieren Sie eine Festplatte im entsprechenden Festplattenträger.
  24. Drücken Sie auf die Entriegelungstaste auf der Vorderseite des Festplattenträgers und öffnen Sie den Griff des Festplattenträgers.
  25. Schieben Sie den Festplattenträger in den Laufwerkschacht, bis der Träger in der Rückwandplatine einrastet.
  26. Schließen Sie den Griff am Festplattenträger, um das Festplattenlaufwerk fest zu verriegeln.

 

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Artikel-ID: SLN129828

Datum der letzten Änderung: 21.08.2017 20:28


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