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Windows iSCSI CLI Sitzung zeigt den Fehler: Gerätetyp: unbekannt und Gerätenummer: -1 verbinde zu Dell Equalogic (EQL) Array Laufwerk


Artikelzusammenfassung: Windows iSCSI CLI Sitzung zeigt den Fehler: Gerätetyp: unbekannt und Gerätenummer: -1 verbinde zu Dell Equalogic (EQL) Array Laufwerk


Inhalt:
  1. Verbindungsverlust des Windows Hosts zu EQL Laufwerken
  2. Beobachtung vom Array: Gruppenmanager zeigt Verbindungsverlust der Laufwerke für Minuten oder Stunden
  3. Mögliche Ursachen
  4. Schritte zur Fehlerbehebung




1.


Verbindungsverlust des Windows Hosts
zu EQL Laufwerken


Windows host lost access to EQL volumes. Windows iSCSI cli session list shows Device Type: Unknown and Device Number : -1


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2.


Beobachtung vom Array: Gruppenmanager zeigt
Verbindungsverlust der Laufwerke für Minuten oder Stunden


Beobachtung vom Array: Gruppenmanager zeigt Verbindungsverlust der Laufwerke für Minuten oder Stunden.

Beobachtung vom Host: nicht sichtbares EQL Laufwerk unter Arbeitsplatz, der Laufwerksverwaltung oder diskpart.

MS iSCSI Utility zeigt Verbindung des Hosts zum Array.


Kommando: c:\iSCSIcli sessionlist


Beachten Sie bei der Ausgabe die Angaben zu „Device Type“, Device number“, „Partition number“, „Legacy Device Name“ und „Device Interface“.

Folgende Angaben könnten aufgelistet werden:

Devices:

Device Type: Unknown

Device Number: -1

Storage Device Type: 34

Partition Number: -1

Target Name: iqn.2001-05.com.equallogic:0-8a0906-d13abec08-f1dd71b12584e086-testvol

Device Interface Name:

Legacy Device Name:


Beachten Sie bitte, dass die letzten beiden Zeilen keine Werte haben.



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3.


Mögliche Ursachen


Weitere Informationen zu MPIO und dem Windows Storage Stack können in der Microsoft KB nachgeschlagen werden: Installing and Configuring MPIO.


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4.


Schritte zur Fehlerbehebung


Grundlegende Schritte zur Auflistung eines Laufwerks in der Laufwerksverwaltung mittels MPIO:

  1. Sobald der iSCSI-Treiber ein neues Laufwerk entdeckt, wird dieses als neues Gerät gelistet.
  2. Der Plug&Play-Manager nimmt Notiz von diesem neuen Gerät.
  3. Und informiert den MPIO Treiberstack darüber.
  4. Der MPIO-Treiber erstellt ein Pseudogerät.
  5. MPIO prüft daraufhin auf verfügbare DSM Plugins und stellt eine Verbindung her.
  6. Ist es einmal verbunden und bereit zum Einsatz, reichen MPIO und DSM dieses Gerät schließlich eine Ebene weiter.

Mögliche Aktionen:

Einige Maßnahmen, die einen positiven Effekt herbeiführen können, sind im Folgenden aufgezeigt. Erfahrungsgemäß führt zumindest eine dieser Handlungen zum Erfolg. Bei Clustersystemen ist es ratsam zu notieren, welches Volume, welcher Clusterdisk zugeordnet ist, "bevor" Änderungen vorgenommen werden.

  1. Ausloggen aller iSCSI-Ziele und Neuaufbau einer iSCSI-Sitzung.
    Weitergehend können alle dauerhaften Verbindungen (persisten targets) aufgelöst werden, gefolgt von einer Neuanmeldung.
  2. Bereinigen des Gerätebaums.

    Ausloggen aller iSCSI-Ziele und Entfernen aller dauerhaften Verbindungen, anschließend folgende Eingabe in Diskpart. Siehe Dokumentation zu Diskpart für weitere Informationen.

    Kommando: Diskpart>automount scrub

    scrub - Entfernt Verzeichnisse für Volumebereitstellungspunkte und Registrierungseinstellungen für Volumes, die sich nicht mehr im System befinden. Hierdurch wird verhindert, dass Volumes, die sich zuvor im System befanden, automatisch bereitgestellt werden und ihren früheren Volumebereitstellungspunkt erhalten, sobald sie erneut dem System hinzugefügt werden.

  3. Entfernen des EQL DSM-Plugins um zu testen, ob das Problem weiterhin besteht.
    Sollte dies der Fall sein, ist dies ein Hinweis, eventuelle Probleme mit Equalogic zu beseitigen.
  4. Während MPIO eine wichtige Rolle im Windows Speicher-Stack spielt, ist zur Fehlersuche ein Entfernen dieser Komponente zur hilfreich.
    Stellen Sie sicher, vor einer Deinstallation des MPIOs oder des iSCSI-Initiators alle iSCSI-Verbindungen zu beenden.

    Windows 2003 / XP

    Hier wird MPIO zusammen mit dem iSCSI-Treiber über das Hinzufügen/Entfernen von Programmen deinstalliert.
    Die meisten werden bemerken, dass durch das Deinstallieren von MPIO der iSCSI-Treiber mit entfernt wird.
    Anschließend Neustarten des Systems und Neuinstallieren des iSCSI-Initiators/MPIO.


    Windows 2008

    Der iSCSI-Initiator ist Teil des Windows-Treibers, bei MPIO jedoch handelt es sich um ein separates Feature.
    Um MPIO zu deinstallieren, starten Sie den Server-Manager und klicken Sie auf Remove Feature.
    Entfernen Sie das Häkchen neben MPIO, um das Feature zu deinstallieren.
    Starten Sie das System neu.

    Prüfen, ob das Laufwerk im Laufwerksmanager gelistet wird und ein Zugriff ohne MPIO möglich ist. Wenn ja, kann eine Neuinstallation von MPIO erfolgen, gefolgt von EQL DSM.
  5. Sicherstellen, dass alle NICs dieselbe Firmware- und Treiberversion aufweisen.
    Eine falsche Konfiguration in diesem Bereich kann Probleme bei iSCSI und MPIO nach sich ziehen.



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Der Inhalt von „Quick Tips“ wurde von Dell Support Mitarbeitern veröffentlicht, die täglich Probleme lösen. Um eine schnelle Veröffentlichung zu erreichen, kann „Quick Tips“ nur Teillösungen oder Workarounds zur Verfügung stellen, die sich noch in der Entwicklung befinden oder weitere Beweise benötigen, um bestimmte Probleme erfolgreich zu lösen.

Da „Quick Tips“ nicht von Dell überprüft, validiert oder genehmigt wurden sind, sollten diese mit entsprechender Vorsicht eingesetzt werden. Dell kann nicht haftbar gemacht werden für jegliche Art von Verlust, beinhaltendend aber nicht limitiert auf den Verlust von Daten, Gewinn und Umsatz, welcher dem Kunden aufgrund der Befolgung der „Quick Tips“ entstanden ist.

 


Artikel-ID: SLN156833

Datum der letzten Änderung: 09.12.2014 12:48


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