Dell NativeEdge: Importierte virtuelle Maschine mit mehreren Festplatten startet nicht
Zusammenfassung: Eine virtuelle Maschine (VM) von NativeEdge, die aus VMware vCenter mit mehreren Festplatten importiert wird, kann möglicherweise nicht gestartet werden.
Symptome
Beim Importieren einer VM aus VMware vCenter kann eine VM je nach Konfiguration des VM-Festplatten-Controllers möglicherweise nicht gestartet werden.
Fehler wie "Bad scsi device lun: x" oder "domain already contains a disk with this address" können im libvirt-Protokoll auftreten.
Im Bereitstellungsprotokoll wird ein Fehler beobachtet, der dem Protokollausschnitt ähnelt:
2025-12-02T07:16:03.902Z nativeedge_event Task failed 'nativeedge_plugin.tasks.update_apply' -> Update deployment status is in error state: failed to update vm: internal error: process exited while connecting to monitor: 2025-12-02T07:15:51.465168Z qemu-system-x86_64: -device {"driver":"scsi-hd","bus":"scsi0.0","channel":0,"scsi-id":0,"lun":3,"device_id":"drive-ua-5e7daee5-877b-4365-a9d9-102ba34caa78","drive":"libvirt-2-format","id":"ua-5e7daee5-877b-4365-a9d9-102ba34caa78"}: bad scsi device lun: 3 [retry 1/360]
Ursache
In Dell Automated Platform 1.0 und 1.1 NativeEdge-VMs erstellen wir nach der Konfiguration der Hauptfestplatte einen einzelnen SCSI-Controller (Schnittstelle für kleine Computersysteme), mit dem alle SCSI-Festplatten verbunden sind.
Wenn die zu importierende VM jedoch über mehrere Festplatten und mehrere SCSI-Controller verfügt, kann dies die Startfähigkeit der VM beeinträchtigen.
Lösung
Fehlerbehebung:
Dieses Problem soll in DAP 1.2 und höher behoben werden.
Problemumgehung:
Gehen Sie auf der Quell-VM vor dem Import wie folgt vor:
- VMware Tools installieren
- Stellen Sie sicher, dass VMware Tools auf der Windows-VM installiert sind. Dadurch wird der erforderliche Paravirtual (PVSCSI)-Treiber bereitgestellt.
- Hinzufügen eines temporären Laufwerks mit PVSCSI-Controller
- Schalten Sie die VM ein.
- Bearbeiten Sie in vSphere Client die VM-Einstellungen.
- Fügen Sie ein neues virtuelles Laufwerk hinzu (kleine Größe, z. B. 1 GB).
- Wählen Sie beim Hinzufügen der Festplatte Neuer SCSI-Controller – VMware Paravirtual aus.
- Schließen Sie das neue Laufwerk an diesen neuen Controller an.
- Starten Sie die VM und lassen Sie Windows den neuen Controller erkennen und den Treiber installieren.
- Überprüfen der Treiberinstallation
- Öffnen Sie unter Windows Geräte-Manager – Speicher-Controller
- Vergewissern Sie sich, dass der VMware PVSCSI-Controller aufgeführt ist.
- Herunterfahren der VM
- Entfernen Sie die temporäre Festplatte (optional).
- Ändern Sie den vorhandenen SCSI-Controller für die Betriebssystemfestplatte von LSI Logic zu VMware Paravirtual.
- Einschalten und Testen
- Starten Sie die VM. Der PVSCSI-Controller sollte nun ohne Probleme verwendet werden.
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