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XPS 15 9570, Windows Funktionsupdate auf die Version 1903 schlägt fehl

Hallo zusammen,

bei dem Versuch, das neueste Funktionsupdate von Windows 10 auf meinem Rechner zu installieren, bin ich bis jetzt immer gescheitert. Es geht um das Upgrade der Version 1809 auf die Version 1903. Dabei ist es übrigens egal, ob ich es als klassisches Upgrade oder sogar direkt über das Media Creation Tool von Microsoft versuche.

Es ist ehrlich gesagt immer das gleiche Problem: Zunächst sieht alles gut aus, dann irgendwann während des Updateprozesses bootet der Rechner plötzlich neu, und es heißt: "Am Computer vorgenommene Änderungen werden rückgängig gemacht.

Wenn man Glück hat, steht das alte gewohnte System in der Version 1809 im Anschluss wieder anstandslos zur Verfügung. Einmal musste ich es jedoch sogar mittels eines Windows 10 USB-Sticks retten, damit ich es wider ohne Probleme hochfahren konnte.

Ich habe bisher folgende Maßnahmen zur Lösung des Problems ohne Erfolg ergriffen:

  • sfc/scannow (ohne Befund)
  • DISM /Online /Cleanup-Image /CheckHealth (ohne Befund)
  • komplette vorübergehende Deinstallation der Antivierensoftware
Lösung (1)

Akzeptierte Lösungen

ich freue mich sehr, euch mitteilen zu können, dass ich das von mir beschriebene Problem gestern am späten Abend endlich selber lösen konnte, nachdem auch die von Ihnen vorgeschlagenen Schritte leider nicht zum Erfolg geführt hatten.

Selbstverständlich zeige ich euch gerne meinen Lösungsweg auf:

Zur Erinnerung: Es ging mir darum, das neue Funktionsupdate 1903 von Windows 10 als Upgrade ohne eine Neuinstallation auf meinem System zu installieren. Nachforschungen hatten zuvor ergeben, dass zahlreiche Nutzer genau das gleiche Problem wie ich mit einem identischen Fehlercode bei dem Versuch der Installation hatten.

Der richtige Lösungsweg, welcher inzwischen übrigens nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Anwendern funktioniert hat, gestaltet sich wie folgt:

Wir starten die Eingabeaufforderung (CMD) als Administrator und geben nun den folgenden Befehl ein:

sfc/scannow

Windows 10 prüft die Systemdateien und repariert sie gegebenenfalls. Sofern dabei Fehler oder Probleme festgestellt werden, die nicht automatisch korrigiert werden können, geben wir nun nacheinander die folgenden Befehle ein:

Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth

Windows 10 prüft den Komponentenspeicher auf Beschädigungen. Die Ausführung kann eine Weile dauern.

 

Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth

Zeigt an, ob Beschädigungen erkannt wurden und repariert werden können.

 

Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Der Befehl versucht, die erkannten Fehler zu reparieren.

In der Regel sollte am Ende dieser Befehlsfolge ein positives Resultat stehen. Trotzdem sollte das Ergebnis letztlich nochmals mittels des ersten Befehls sfc/scannow verifiziert werden. Nun geht es weiter. Sofern wir die Information noch nicht haben, sollten wir uns vergewissern, welche Version von Windows 10 gerade auf unserem System installiert ist. In meinem Fall war es die vorherige Version, also Windows 10 1809.

Nun sollten wir uns das kostenlose Software-Tool Windows ISO-Downloader herunterladen. Damit ist es unter anderem möglich, sich sämtliche Image-Dateien von Windows als ISO-File herunterzuladen. Entscheidend ist, dass wir an dieser Stelle die benötigten ISO-Files in einen Ordner herunterladen und abspeichern. Dabei ist es wichtig, dass wir mit der Imagedatei unserer jetzigen installierten Betriebssystem Version anfangen und uns dann bis zu der gewünschten neuen Version von Windows vorarbeiten. Wenn wir nun alle benötigten ISO-Files in einem Ordner auf der Festplatte abgelegt haben, brauchen wir noch das kostenlose Software-Tool 7zip. Damit ist es möglich, die ISO-Files ganz normal auf der Festplatte zu entpacken, um dann auf den Inhalt des jeweiligen Ordners zuzugreifen. Hier befinden sich unter anderem ganz normale Setup-Dateien, die einfach ausgeführt werden können.

Jetzt führen wir ein Windows-Setup nach dem anderen durch und beginnen dabei wie schon gesagt mit der erneuten Installation unserer aktuellen Windows-Version. An dieser Stelle kommt es darauf an, dass die richtige Reihenfolge eingehalten wird. Es sollte möglichst keine Version übersprungen werden. Wir beginnen also mit der aktuellen Version und arbeiten uns schließlich nach oben, bis zu der von uns gewünschten Version 1903. Es ist für die gewünschte Art der Installation unbedingt notwendig, dass wir bei jeder einzelnen Installationsinstanz angeben, dass Programme (Apps und Dateien) auf jeden Fall beibehalten werden sollen. Schon nach der erneuten Installation der aktuellen Version von Windows zeigt sich hier in Bezug auf die Treiber ein interessantes Bild.

Es gibt nämlich drei Treiber und Programme, die zunächst nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren und daher später erneut installiert werden müssen:

  • Dell Mobile Connect Driver
  • Intel Chipset Device Software Driver - A00
  • nVIDIA Graphics Driver - A06

Auf die beschriebene Art und Weise, ließ sich das gewünschte Update auf die Version 1903 endlich problemlos installieren. Anschließend sollte man über den Dell Support Assist nach fehlenden Treibern des eigenen Systems suchen und diese installieren lassen. Wenn dann alles wirklich ordnungsgemäß funktioniert kann man die vorherige Version des Betriebssystems mittels der Datenträgerbereinigung von Windows entfernen.

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ich freue mich sehr, euch mitteilen zu können, dass ich das von mir beschriebene Problem gestern am späten Abend endlich selber lösen konnte, nachdem auch die von Ihnen vorgeschlagenen Schritte leider nicht zum Erfolg geführt hatten.

Selbstverständlich zeige ich euch gerne meinen Lösungsweg auf:

Zur Erinnerung: Es ging mir darum, das neue Funktionsupdate 1903 von Windows 10 als Upgrade ohne eine Neuinstallation auf meinem System zu installieren. Nachforschungen hatten zuvor ergeben, dass zahlreiche Nutzer genau das gleiche Problem wie ich mit einem identischen Fehlercode bei dem Versuch der Installation hatten.

Der richtige Lösungsweg, welcher inzwischen übrigens nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Anwendern funktioniert hat, gestaltet sich wie folgt:

Wir starten die Eingabeaufforderung (CMD) als Administrator und geben nun den folgenden Befehl ein:

sfc/scannow

Windows 10 prüft die Systemdateien und repariert sie gegebenenfalls. Sofern dabei Fehler oder Probleme festgestellt werden, die nicht automatisch korrigiert werden können, geben wir nun nacheinander die folgenden Befehle ein:

Dism /Online /Cleanup-Image /ScanHealth

Windows 10 prüft den Komponentenspeicher auf Beschädigungen. Die Ausführung kann eine Weile dauern.

 

Dism /Online /Cleanup-Image /CheckHealth

Zeigt an, ob Beschädigungen erkannt wurden und repariert werden können.

 

Dism /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth

Der Befehl versucht, die erkannten Fehler zu reparieren.

In der Regel sollte am Ende dieser Befehlsfolge ein positives Resultat stehen. Trotzdem sollte das Ergebnis letztlich nochmals mittels des ersten Befehls sfc/scannow verifiziert werden. Nun geht es weiter. Sofern wir die Information noch nicht haben, sollten wir uns vergewissern, welche Version von Windows 10 gerade auf unserem System installiert ist. In meinem Fall war es die vorherige Version, also Windows 10 1809.

Nun sollten wir uns das kostenlose Software-Tool Windows ISO-Downloader herunterladen. Damit ist es unter anderem möglich, sich sämtliche Image-Dateien von Windows als ISO-File herunterzuladen. Entscheidend ist, dass wir an dieser Stelle die benötigten ISO-Files in einen Ordner herunterladen und abspeichern. Dabei ist es wichtig, dass wir mit der Imagedatei unserer jetzigen installierten Betriebssystem Version anfangen und uns dann bis zu der gewünschten neuen Version von Windows vorarbeiten. Wenn wir nun alle benötigten ISO-Files in einem Ordner auf der Festplatte abgelegt haben, brauchen wir noch das kostenlose Software-Tool 7zip. Damit ist es möglich, die ISO-Files ganz normal auf der Festplatte zu entpacken, um dann auf den Inhalt des jeweiligen Ordners zuzugreifen. Hier befinden sich unter anderem ganz normale Setup-Dateien, die einfach ausgeführt werden können.

Jetzt führen wir ein Windows-Setup nach dem anderen durch und beginnen dabei wie schon gesagt mit der erneuten Installation unserer aktuellen Windows-Version. An dieser Stelle kommt es darauf an, dass die richtige Reihenfolge eingehalten wird. Es sollte möglichst keine Version übersprungen werden. Wir beginnen also mit der aktuellen Version und arbeiten uns schließlich nach oben, bis zu der von uns gewünschten Version 1903. Es ist für die gewünschte Art der Installation unbedingt notwendig, dass wir bei jeder einzelnen Installationsinstanz angeben, dass Programme (Apps und Dateien) auf jeden Fall beibehalten werden sollen. Schon nach der erneuten Installation der aktuellen Version von Windows zeigt sich hier in Bezug auf die Treiber ein interessantes Bild.

Es gibt nämlich drei Treiber und Programme, die zunächst nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren und daher später erneut installiert werden müssen:

  • Dell Mobile Connect Driver
  • Intel Chipset Device Software Driver - A00
  • nVIDIA Graphics Driver - A06

Auf die beschriebene Art und Weise, ließ sich das gewünschte Update auf die Version 1903 endlich problemlos installieren. Anschließend sollte man über den Dell Support Assist nach fehlenden Treibern des eigenen Systems suchen und diese installieren lassen. Wenn dann alles wirklich ordnungsgemäß funktioniert kann man die vorherige Version des Betriebssystems mittels der Datenträgerbereinigung von Windows entfernen.

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Dem Mann gehört ein Orden verliehen!

Die Lösung hat bei mir nach vielen Fehlversuchen mit anderen Lösungsansätzen funktioniert.

Vielen Dank dafür!

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