Data Domain: So wählen Sie den Komprimierungstyp aus

Summary: In diesem Artikel werden die unterstützten Komprimierungsalgorithmen auf Data Domain-Systemen erläutert und Tipps zur Auswahl des geeigneten Komprimierungstyps basierend auf Performance- und Datenmerkmalen bereitgestellt. ...

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Symptoms

Bestimmen Sie, welcher Komprimierungstyp für ein Data Domain-Dateisystem verwendet werden soll.

Cause

Data Domain Operating System (DDOS) unterstützt vier Komprimierungsalgorithmen mit unterschiedlichen Komprimierungsverhältnissen und CPU-Auslastung:
Geben Sie Erwartete Komprimierung CPU-Auslastung
Keine 1-fach 0x
Lz 2-fach 1-fach
gzfast 2,5-mal 2-fach
Gz 3-fach 5-fach

Standardeinstellungen:

  • PowerEdge-basierte Systeme (z. B.: DD6400/DD6900/DD9900): gzfast
  • Alle anderen (Legacy-)Modelle: lz

Resolution

Details zum Komprimierungsalgorithmus

  • GZ bietet die höchste Komprimierung (ca. 3x), verbraucht aber mehr CPU-Ressourcen (ca. 5x im Vergleich zu lz).
  • Die Komprimierungsergebnisse variieren je nach Datentyp:
    • Bei einigen Daten ist gz möglicherweise nur 10 % besser als lz.
    • Bei anderen kann gz doppelt so effektiv sein.

Datenmerkmale

  • Dateien mit sich wiederholenden Zeichenfolgen (z. B. Datenbankdateien, Protokolldateien) lassen sich mit gz besser komprimieren.

Auswirkung von gz auf die Performance

  • Sicherungen: Anfängliche komplette Backups werden aufgrund einer höheren CPU-Auslastung möglicherweise mit ~50 % des Spitzendurchsatzes ausgeführt.
  • Reinigung: Dies dauert länger, da die Daten dekomprimiert und erneut komprimiert werden, was Backups und Replikationen potenziell verlangsamt
  • Replikation: Das Quellsystem komprimiert Daten mithilfe des Zielalgorithmus. Wenn das Ziel gz verwendet, kann die Replikation langsamer werden und sich auf andere Aktivitäten auswirken.

Empfohlene Anwendungsfälle für gz.

  • Anwendungen mit:
    • Hohe Deduplizierung
    • Geringe Datenabwanderung
    • Minimale Anforderungen an
      die Backupperformance Beispiel: Nearline-Storage-Anwendungen

Ändern des Komprimierungstyps

Wichtig:

  • Das Dateisystem muss deaktiviert werden, bevor Sie den Komprimierungstyp ändern.
  • Neue Schreibvorgänge verwenden den neuen Komprimierungstyp, wenn eine Änderung vorgenommen wird.
  • Vorhandene Daten werden während der Bereinigung konvertiert, wodurch sich die Bereinigungszeit verlängern kann.
  • Überwachen Sie die Systemleistung 1 bis 2 Wochen nach der Änderung.

So ändern Sie den Komprimierungstyp:

# filesys disable
# filesys option set local-compression-type {none | lz | gzfast | gz}
# filesys enable

Affected Products

Data Domain

Products

Data Domain
Article Properties
Article Number: 000028820
Article Type: Solution
Last Modified: 07 Jan 2026
Version:  4
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