Bash-„Shell-Shock-Sicherheitslücke“ in der Dell Data Protection Virtual Edition
Résumé: Dieser Artikel enthält Informationen über die Sicherheitslücke CVE-2014-6271 (Shell-Shock-Bash-Fehler) und wie sich diese auf die Dell Data Protection| Virtual Edition-Software auswirkt. ...
Symptômes
Betroffene Produkte:
- Dell Data Protection | Virtual Edition
Betroffene Versionen:
- v9.2 und früher
Testen Sie auf diese Sicherheitslücke, indem Sie den folgenden Befehl über eine Bash-Shell-Eingabeaufforderung ausführen:
env x='() { :;}; echo vulnerable' bash -c "echo this is a test"
Wenn das Wort „vulnerable“ in der Ausgabe angezeigt wird, ist der Computer anfällig für den Exploit.
Selbst bei Vorhandensein der Sicherheitslücke muss ein Angreifer zunächst in der Lage sein, auf einen bestimmten Port auf dem VE-Server zuzugreifen, um den Exploit zu nutzen.
Es empfiehlt sich, den DDP | VE-Server nicht mit dem Internet zu verbinden, sondern stattdessen die Proxy-Services für internetbasierte Anforderungen zu verwenden.
Wenn Dell Data Protection | Virtual Edition nicht mit dem Internet verbunden ist, kann die „Shell-Shock“-Sicherheitslücke nicht außerhalb des Unternehmens ausgenutzt werden.
Cause
Ältere Versionen von Dell Data Protection | Virtual Edition sind anfällig für einen Exploit in der Bash-Shell, der im Ubuntu Sicherheitshinweis USN-2362-1 beschrieben wird und häufig als „Shell-Shock-Sicherheitslücke“ bezeichnet wird.
Problemparameter:
- Die Dell Data Protection | Virtual Edition-Konsole und der SSH-Server verwenden die Bash-Shell, die ausgenutzt werden kann, indem nachgestellter Code an eine Bash-Shell übergeben wird und damit unbefugter Zugriff auf die Befehlsumgebung erlangt wird.
- Diese Sicherheitslücke ist weder in der Dell Data Protection | Encryption Pre-Boot Authentication-(PBA-)Software wie Self-Encrypting Drive-(SED-)Management noch im Hardware Encryption Accelerator (HCA) für die Authentifizierung von Clients vorhanden.
Résolution
Das Problem wurde in Dell Data Protection | Virtual Edition, Version 9.3 und höher behoben.
So lösen Sie das Problem:
- Öffnen Sie die Remote-Desktop-Konsole der Virtual Edition.
- Wählen Sie im Hauptmenü die Option „Launch Shell“ aus und führen Sie die folgenden Schritte aus:
- Geben Sie den folgenden Befehl ein:
su ddpsupport - Drücken Sie die Eingabetaste.
- Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das festgelegte Kennwort ein für
ddpsupport. - Es wird eine Updateaufforderung angezeigt, die mit „ddpsupport@“ beginnt.
ddpsupport@. - Geben Sie den folgenden Befehl ein:
sudo apt-get update- Dieser Befehl kontaktiert die Ubuntu Updateserver über das Internet und fordert die notwendigen Updates an.
- Geben Sie den folgenden Befehl ein:
sudo apt-get install bash
Nachdem das Update abgeschlossen ist, überprüfen Sie, ob die Sicherheitslücke durch das Update behoben wurde, indem Sie einen erneuten Test durchführen.
env x='() { :;}; echo vulnerable' bash -c "echo this is a test"
Informations supplémentaires
Weitere Referenzmaterialien
CVE-2014-6271 auf der NIST-Website