Live Optics | Optische Festbrennweite | Werte für die Warteschlangentiefe
Summary: In diesem Artikel werden die Werte für die Warteschlangentiefe für Live Optics Optical Prime erläutert.
Instructions
Die Warteschlangentiefe ist neben anderen Kennzahlen eine wichtige Kennzahl, die es zu verstehen gilt, um potenzielle Engpässe zu identifizieren und die Systemleistung zu maximieren. Die Warteschlangentiefe ist die Anzahl der ausstehenden I/O-Vorgänge, die auf dem Festplattenlaufwerk vom Festplatten-Controller verarbeitet werden müssen. Die Warteschlangentiefe allein ist jedoch kein Maß für gut oder schlecht.
Die Warteschlangentiefe wird in Optical Prime oft missverstanden. Es wird häufig darauf hingewiesen, dass eine Festplattenbeschränkung zu schnell vorgeschlagen wird. Um die Warteschlangentiefe in einem Optical Prime-Projekt zu verstehen, müssen Sie die Anzahl der Festplatten kennen, aus denen ein bestimmtes Laufwerk besteht. Leider stellt Optical Prime diese Informationen nicht zur Verfügung.
Optical Prime überwacht die Anzahl der ausstehenden I/O-Vorgänge aus der Perspektive des Host-Betriebssystems. Die Warteschlangentiefe auf Hostebene wird anders gemeldet als auf Storage-Array-Ebene und die beiden können unterschiedliche Werte haben.
Um einen Wert aus der Warteschlangentiefe in Optical Prime zu extrahieren, benötigen Sie einige Richtlinien, die entsprechenden Latenzwerte und optional Kenntnisse des Systems selbst.
Es ist möglicherweise keine Option, sich mit dem System vertraut zu machen, aber dieser Leitfaden hilft Ihnen beim Einstieg:
- Die hostbasierte Warteschlangentiefe sollte zwischen 2 und 4 ausstehenden I/Os pro Laufwerk liegen, aus dem das Laufwerk oder die LUN besteht. In einem RAID-Satz von fünf Laufwerken würde beispielsweise eine Festplattenwarteschlangentiefe von 10-20 oder weniger in einem Optical Prime-Projekt in einem normalen Bereich liegen.
Dies ist jedoch eine mühsame und weitgehend unnötige Aufgabe, wenn man versucht, allgemeine Informationen zu erhalten. Wenn Sie alle Diagramme gleichzeitig im Viewer anzeigen, werden die Diagramme "Festplattenwarteschlange" und "Latenz" übereinander platziert. Jedes Diagramm stellt die gleiche Zeiterfassung dar, so dass es einfach ist, nach entsprechenden Werten zu suchen.
- Niedrige Warteschlangentiefe und hohe Latenz: Potenzieller Netzwerk- oder Serverengpass
- Geringe Warteschlangentiefe und niedrige Latenz: Nicht ausgelastete oder ordnungsgemäß entworfene Festplattenressourcen
- Hohe Warteschlangentiefe und niedrige Latenz: Keine besonderen Probleme
- Hohe Warteschlangentiefe und hohe Latenz: Potenzieller Festplattenengpass
Im letzten Eintrag können Sie beginnen, die Festplatte als Problem zu betrachten. Wenn Spiegelungsspitzenwerte zwischen Latenz und Warteschlangentiefe vorhanden sind, wäre die Überprüfung der Festplatte eine logische Aktivität.
Additional Information
Wenden Sie sich bei Fragen an den Live Optics Support unter liveoptics.support@dell.com.